Ich habe noch etliche auf der Platte. Dieses hier ist fast ein halbes Jahrzehnt alt, im Laufe eines Arbeitstages als Lagerist entstanden und irgendwie recht ulkig ^^
Ritt im Stilbruch
Guten Abend mein Liebling,
na wie war dein Tag so?
Meiner scheiße weil viel schief ging;
zu lang pausiert,
falsch abgepackt
fands abgefucked
weil mir der Arm
bis zum Knie hing.
Und die "frischduftenden" Füße erst!
Kann kein Stück laufen wie auf einem
frisch benutzten Küchenherd.
Doch egal mein Honigkuchenpferd -
ich hab ja Dich und das reicht.
Schau in mein verliebtes Gesicht
jeder Tag ohne Dich ist dreist!
Gut gepeilt
mein Schatz!
Ganz nebenbei
jede Stunde ein Satz
und nach der letzten
dann endlich geschafft -
ein ganz exklusiver text
für einen ganz exklusiven Schatz!
Und jeder Augenblick
ohne Dich
ist wie ein Zaubertrick
der mich zu Boden sticht.
Nimmst das Salz von meinen Lippen,
kommend aus den Augen
es hat viel zerrissen
doch Dir schenk ich mein Vertrauen.
Hasse die Vergangenheit,
ich hab wirklich viel gelitten;
täglich neues Leid,
hab mich nur zu gern gestritten.
Doch plötzlich kamst du angeritten:
rotes Pferd, Liebe drauf, Schönheit hält die Zügel
und holt mich aus der Tiefe raus.
Die Landschaft auf dem Weg nach Haus
blüht wundervoll im Liebesrausch.
Drückst Dich an mich, reitest schneller
links und rechts von uns nur Kiefernwälder.
In der Ferne leuchten Felder;
Abendsonne, goldne Ähren,
noch vereinzelt hört man Kälber.
Du wirkst erschöpft ich ruf nach Rast,
dein Pferd steht still ich steig hinab.
Bist eingenickt und schlummerst schon.
Hab einfühlsam dich eingepackt und zugedeckt;
nur langsam kommt mich Hunger holn.
Doch ich faste weils mich glücklich macht für Dich zu sorgen.
Also gute Nacht schlaf schön weiter dann bis morgen...
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Mittwoch, 8. Februar 2012
Samstag, 27. August 2011
Gedicht zur goldenen Hochzeit Enkel
Hallo meine Liebsten,
na wie war der Tag so?
Hoffe gut und das nichts schief ging!
Zu euerm 50. Ehrentag der Zweisamkeit
ein wenig Lyrik zwecks Unterhaltsamkeit.
Ist es nicht toll, dass wirklich alle hier versammelt sind?
All' die die Euch so dankbar sind
für eigntlich alles - im übertragenen Sinn.
Ich finds überragend und schön euern Ehrentag zu feiern.
18250 Ehetage sind nun vorbei doch es geht noch weiter!
Ich werd nie vergessen als Kind wart ihr immer da wenn ich mal geweint hab.
Das fängt bei Cousinstreit an und endet mit Sturz auf dem Dreirad inmitten eurer einfahrt.
Ich bedank mich zweifach, für all die Liebe in den Jahrn.
Denn auch wer groß ist und kaum mehr weint brauch ab und zu Stütze unterm Arm.
Wo soll man denn nur starten, bei so viel guten Taten?
Versuchen wirs der Logik wegen mal mit bekannten Chronicwegen -
von Klein auf bis Heute, liest sich folglich all Geläute:
Ich erinner mich noch wie Opa mir das Fahrradfahren lehrte
Wie Oma ständigt Druck macht' "Dass Du auch ja was lernst, ne!"
Oder wisst ihr noch als Opa meinen Kopf aus dem Hühnerstall zog?
Nur weil mich armer Tropf die scheinar große Hühnertür anzog!
Als Kind denkt man dann krasse Sachen wie "dass die ja mein Ohr dranlassen?!"
Aber Oma war ja da - wunderbar! Also einfach fest die Ohrn anfassen.
Ja ja - ENKELNAME1 und ENKELNAME2, wir waren schon Rabauken,
klauten Omas Blumen und dacht' wir täten Gutes!
Oma Du weißt doch noch die Stiefmütterchen?
mit denen wir nichtsahnend fremde Tierchen fütterten?
Oder euer Vorgarten! Nicht das wir es vorhatten
doch nach den Giftblattvorlagen brauchten wir halt Platz im Schatten!
Und dort spielten wir solange bis der Rasen platzte,
bis das Beet zermatschte und hinterließen so ein Schlachtfeld.
Chaos dieses Ausmaßs war Alltag dieses Hausstaats -
denn stets bekam' wir Ärger, mit der Schule wurds dann kärger.
Mit Euch beiden übten wir Grammatik, Lesen und Rechnen,
mit Opa dann vor allem Schach und geistiges Fechten.
Und als dann eines Tages die Sauna-Anekdoten über Münchhausen ausblieben,
der Weihnachtsmann längst entlarvt und frühpubertäre Jungs gerne mal zu Haus blieben,
legte erst Euer Franzözisch-Engagement für mein Sprachverständnis den Grundstein,
ich wurde wieder Jahrgangsbester und war gerade am gesund sein.
All das hat gefruchtet! Aus euren Nachkommen wurden und werden Wissenschaftler,
kluge Leute die nicht nur neues Wissen schaffen,
sondern heute stets nach Gutem trachten.
Wir Enkel, zuvorderst ich, ham' euch so ziemlich alles zu verdanken!
na wie war der Tag so?
Hoffe gut und das nichts schief ging!
Zu euerm 50. Ehrentag der Zweisamkeit
ein wenig Lyrik zwecks Unterhaltsamkeit.
Ist es nicht toll, dass wirklich alle hier versammelt sind?
All' die die Euch so dankbar sind
für eigntlich alles - im übertragenen Sinn.
Ich finds überragend und schön euern Ehrentag zu feiern.
18250 Ehetage sind nun vorbei doch es geht noch weiter!
Ich werd nie vergessen als Kind wart ihr immer da wenn ich mal geweint hab.
Das fängt bei Cousinstreit an und endet mit Sturz auf dem Dreirad inmitten eurer einfahrt.
Ich bedank mich zweifach, für all die Liebe in den Jahrn.
Denn auch wer groß ist und kaum mehr weint brauch ab und zu Stütze unterm Arm.
Wo soll man denn nur starten, bei so viel guten Taten?
Versuchen wirs der Logik wegen mal mit bekannten Chronicwegen -
von Klein auf bis Heute, liest sich folglich all Geläute:
Ich erinner mich noch wie Opa mir das Fahrradfahren lehrte
Wie Oma ständigt Druck macht' "Dass Du auch ja was lernst, ne!"
Oder wisst ihr noch als Opa meinen Kopf aus dem Hühnerstall zog?
Nur weil mich armer Tropf die scheinar große Hühnertür anzog!
Als Kind denkt man dann krasse Sachen wie "dass die ja mein Ohr dranlassen?!"
Aber Oma war ja da - wunderbar! Also einfach fest die Ohrn anfassen.
Ja ja - ENKELNAME1 und ENKELNAME2, wir waren schon Rabauken,
klauten Omas Blumen und dacht' wir täten Gutes!
Oma Du weißt doch noch die Stiefmütterchen?
mit denen wir nichtsahnend fremde Tierchen fütterten?
Oder euer Vorgarten! Nicht das wir es vorhatten
doch nach den Giftblattvorlagen brauchten wir halt Platz im Schatten!
Und dort spielten wir solange bis der Rasen platzte,
bis das Beet zermatschte und hinterließen so ein Schlachtfeld.
Chaos dieses Ausmaßs war Alltag dieses Hausstaats -
denn stets bekam' wir Ärger, mit der Schule wurds dann kärger.
Mit Euch beiden übten wir Grammatik, Lesen und Rechnen,
mit Opa dann vor allem Schach und geistiges Fechten.
Und als dann eines Tages die Sauna-Anekdoten über Münchhausen ausblieben,
der Weihnachtsmann längst entlarvt und frühpubertäre Jungs gerne mal zu Haus blieben,
legte erst Euer Franzözisch-Engagement für mein Sprachverständnis den Grundstein,
ich wurde wieder Jahrgangsbester und war gerade am gesund sein.
All das hat gefruchtet! Aus euren Nachkommen wurden und werden Wissenschaftler,
kluge Leute die nicht nur neues Wissen schaffen,
sondern heute stets nach Gutem trachten.
Wir Enkel, zuvorderst ich, ham' euch so ziemlich alles zu verdanken!
Freitag, 1. Juli 2011
Trolljäger auf Trolljagd
Trolljäger auf Trolljagd.
Ein Troll plagt und flüchtet in sein Bollwerk.
'Oh wie toll Gerd' weil so der Jäger heißt,
sagt der Troll dann als er den Jäger beißt.
Ein Troll plagt und flüchtet in sein Bollwerk.
'Oh wie toll Gerd' weil so der Jäger heißt,
sagt der Troll dann als er den Jäger beißt.
Freitag, 27. Mai 2011
Mein 1. Gedicht, damals 2005
a m T a g d a n a c h
Hoffte heute dich zu sehn,
deinen kuss zu spüren.
Meine Lippen sehnten sich,
die deine zu verführen.
Ich saß, du kamst, und küsstest mich.
Mein Herz schlug hoch,
ich wusste nicht.
Was nun nach unsrer Liebesnacht?
Bin völlig leidend aufgewacht,
alles dreht sich nur um dich,
Komm her zu mir,
ICH LIEBE DICH!
Hoffte heute dich zu sehn,
deinen kuss zu spüren.
Meine Lippen sehnten sich,
die deine zu verführen.
Ich saß, du kamst, und küsstest mich.
Mein Herz schlug hoch,
ich wusste nicht.
Was nun nach unsrer Liebesnacht?
Bin völlig leidend aufgewacht,
alles dreht sich nur um dich,
Komm her zu mir,
ICH LIEBE DICH!
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