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Freitag, 21. September 2012

Gerald Celente in Berlin: falling in love & haunted by Hitler


Wenn ein New Yorker Berlin besucht oder: falling in love & hunted by Hitler
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ein freiübersetzter ‚Reisebericht‘ aus dem Vorschau-PDF des "Trend Journals" vom Herausgeber Gerald Celentes über dessen Berlinaufenthalt und seine damit verbundenen Gedanken zur gegenwärtigen Krise und ihren Folgen

  
In den nächsten vier Jahren erwartbar:
Der erste große (Welt-)Krieg des 21. Jahrhunderts

Ich war noch nie in Berlin. Alles was ich darüber wusste, kannte ich nur aus Geschichtsbüchern oder dem Fernsehen. Es zog mich hierher, um die Produktion der deutschen Ausgabe des „Trendjournals“ und die der europäischen Variante des „Trends Research Institutes“  voranzutreiben. Und es ist keine Übertreibung wenn ich sage, dass mir etwas seit der Fahrt vom Flughafen ins Hotel bis heute gedanklich zu verfolgen („haunted“) scheint. Nach dem Hotel-Checkin zeigten mir meine deutschen Kollegen dann aber erst einmal im Schnelldurchlauf Berlin und ich verstand recht schnell recht gut wie die Leute hier denken und fühlen, wie der Ort architektonisch beschaffen ist.
Viel Schönheit kann hier bestaunt werden – tolle Läden und ziemlich breite Fußwege, die selbst Kaffeetischen und Radfahrern genügend Freiraum bieten. Welch‘ Hochkultur, dachte ich. Doch etwas anderes gab mir zu denken: Für eine 3,5-Millionen-Stadt war es außerordentlich leise. Geschuldet ist dies wohl den breiten, baumgesäumten Straßen, die die Geräuschkulisse förmlich zu verschlucken scheinen. Auch wirkten die meisten Gebäude selten höher als 15 Stockwerke, sodass der Lärm nicht wie in anderen Metropolen sturzflutgleich durch die Hochhausschluchten donnerte. Parkähnliche Grünflächen erstrecken sich außerdem über die ganze Stadt. Ja, es war beängstigend still!
Ich verliebte mich umgehend. Von allen Städten der Welt, die ich bereist habe, empfand ich Berlin als die hippste. Aber ich war ebenso sehr aufgewühlt wie beeindruckt. Einige der Gebäude aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert waren einfach umwerfend prächtig. Stark und kühn, eben Deutsche Qualität ausstrahlend. Umso mehr ich aber sah, desto niedergeschmetterter fühlte ich mich. Am späten Nachmittag begann mir dann auch langsam bewusst zu werden, warum…
Es schien, als wäre kaum ein kompletter Straßenzug in diesem architektonischen Meisterstil erhalten geblieben; stattdessen füllen fast überall flüchtig hin gezimmerte Nachkriegsbauten die Lücken. Es war immer dasselbe: ein paar alte Gebäude, viele neue daneben und wieder ein paar alte. Ich begann mir vorzustellen, wie Berlin vor der Zerbombung ausgesehen haben muss – viel großartiger noch als Paris seinerzeit! Deutschland, so dachte ich, muss in den 1930er Jahren die zivilisierteste westliche Gesellschaft gewesen sein. Die Kunst und Kultur, die Philosophie und Architektur – was für eine Hochkultur! Und was für Persönlichkeiten: Bach, Beethoven, Goethe, von Wagner zu Einstein über Fritz Lang und Marlene Dietrich.
“Das sind die Deutschen!”, sagte ich zu mir – stark, gebildet, stolz und edel. „Wie konnte sich diese großartige Gesellschaft nur von einem Freak wie Hitler zerstören lassen? Warum erhoben sich die Menschen nicht, sondern ließen sich von ihm bereitwillig ins Schlachthaus führen? Es war ja nicht so, als wäre Deutschland innerhalb einer Woche zerbombt worden. Dieser Prozess dauerte von 1940 bis 1945 an. Wann also wurde es ihnen Zuviel?
Für mich ist das weniger eine philosophische Debatte als viel mehr eine Frage über Leben, Tod und von menschlichem Geist. „Ich weiß doch ich weiß“, sagte ich mir selber. Hitlers Machterlangung war eine Folge der widrigen Bestimmungen des Versailler Vertrags nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg, bla bla bla. Doch mitnichten, es ist weit komplexer als oft angenommen. Irgendetwas anderes erlaubte dem großartigen Deutschen Volk sein Schicksal in die Hände eines two-bit-Freaks* zu legen, den Charlie Chaplin noch überzeugender spielen konnte als er sich selbst. Ich selbst übrigens bin italienischer Abstammung - eine lange Liste hoher italienischer Persönlichkeiten schießt mir sodann durch den Kopf: Michelangelo, DaVinci, Rossini, Caruso, Puccini, Galileo… was für eine Geschichte, was für eine Kultur! Und dann fragte ich mich wieder: „Wie konnten sich die Italiener von einem ‚two-bit-freak‘ wie Mussolini gesellschaftlich dermaßen zersetzen lassen? Wie kommt es dazu, dass sich selbst kluge Menschen von einem Comicclown in die Irre führen lassen?“

Und dann ist da heute noch Amerika mit einem ebenso großartigen Volk. Wie nur konnte sich auch dieses von einigen „two-bit Freaks“ (ver)führen und zerstören lassen? Clinton, Bush, Cheney, Obama, Romney? Das ist doch alles ein und dieselbe “two-bit freak-show“, schaut euch doch weltweit um: Blair, Cameron, Rajoy, Netanyahu, Merkel, Monti, Berlusconi, Sarkozy, Hollande… schau auf dein Land und nimm dessen Präsidenten, Premierminister oder Kanzler: alles „two-bit-freaks“ in meinen Augen. Und sie sind gefährlich. Sie beginnen Kriege, töten Millionen, zerstören Nationen. Sie stehlen euer Geld und teilen es unter sich auf. Und bis auf wenige Ausnahmen lässt es ein jeder mit sich machen. Ja selbst unter ihresgleichen wird darum, wer denn der bessere Freak wäre, mitunter gestritten bis zum Tod.


Menschen oder Mäuse? (mice or men?)

Hitler verhexte mich seit der Landung in Berlin. Was bloß im menschlichen Geist ermöglichte dies alles? Doch es passiert heutzutage schon wieder: unsere Politiker führen uns ins Verderben. Und genau wie früher lassen es die Leute wieder mit sich machen. „Der erste Weltkrieg des 21. Jahrhunderts“ hat genau vor unseren Augen begonnen. Aber niemand, weder die Politiker noch die Medien erkennen dieses Ereignis. Stattdessen werden Zwischenfälle nebulös verschwiegen und immer losgelöst aus dem Gesamtkontext der weltweiten krisenhaften Entwicklung als „Einzelfälle“ betrachtet, als hätte das eine nichts mit dem anderen zu tun.

Eines Tages wird in den Geschichtsbüchern vielleicht die allgemeine Erkenntnis stehen, dass dieser Krieg wohl wie seine Vorgänger der 1. und 2. Weltkrieg in Europa begann. Allerdings wäre dies eine zu vereinfachte Sichtweise (Kriegsgründe sind stets sehr vielschichtig), da zwar die europäische Schuldenkrise derzeit in den Nachrichten genau wie in dieser Ausgabe des Trend Journals verstärkt in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Aber Kriege beginnen nicht einfach plötzlich mit der Ermordung eines Kronprinzen, dem Versenken eines Luxusdampfers (Lusitania) oder dem Bombenangriff auf Pearl Harbor – das sind nur die Auslöser; der Weg zum Krieg ist viel länger.
Folgt doch beispielsweise nur einmal der vergleichenden Logik der Zeitgeschichte:
Der Crash von 1929, die Weltwirtschaftskrise, Währungskriege, Handelskriege – all dies mündete in den Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte scheint sich heute auf doch merkwürdige Weise zu wiederholen: Die Börsenpanik von 2008, die andauernde Rezession/ Depression, Währungs- und Handelskriege führen in den „ersten Weltkrieg des 21. Jahrhunderts“.

Und im Kern des Krieges wird es ganz gleich seiner späteren historischen Rezeption nach nicht um Repressionsangst, Demokratiebedürfnis, Religionskriege oder territoriale Streitigkeiten gehen – nein, kausal wird sich alles auf „Geld, Macht und Habgier“ belaufen.


Gerald Celente originally on Trends Journal Preview


Berlin ist toll

Und dass die transnationale Wirtschaftskrise nichtkriegerisch überwunden werden kann, konnte bisher auch nur in der Mainstreamsuppe des unmündigen Systemkaspers Platz finden

* „two-bit freak scheint ein selten benutzter Ausdruck der politischen Debatte aus dem Englischen und beschreibt in seiner sinngemäßen Übersetzung wohl jemanden, der unter dem durchaus charismatischen Deckmantel des Wohlwollens das Volk hintergeht, ausbeutet, unterdrückt und sich zur eigenen (Macht-)Befriedigung mit anderen Eliten „ins Bett begibt“. Eine genaue(re) Übersetzung als Einzelwort lässt sich nicht wirklich finden, ließe sich bei "two-bit freak" aber vielleicht noch mit "Politkasper" oder "Politmafiosi" am ehesten beschreiben.



PS: die Links sind des Hintergrundwissens wegen selbstverständlich redaktionell hineineditiert worden

PPS: Gerald Celentes Prognosen könnten Hand in Hand gehen mit den Alois Irlmaier Prophezeiungen, welche beispielsweise die aktuelle Flüchtlingskrise als Vorzeichen eines dritten Weltkrieges vorausgesagt haben. Es bleibt spannend, seid vorbereitet und wachsam und glaubt nicht den Ausführungen der Massenmedien - vertraut eurer Intention.

Samstag, 5. November 2011

Israelischer Militärschlag gegen Iran rückt näher

Das schreibt kein verrückt apokalyptischer Blog, sondern die Zeit und andere Medien. Denn völlig verblendet vom Griechendrama (man kann sich hier noch nicht so recht einigen, wann man denn nun tatsächlich pleite ist) und der Eurokrise geht diese Meldung seit Tagen unter.
Erst sprachen ranghohe Militärs von einem Angriff auf den Iran, jetzt tuen es auch die israelischen Politiker. Als Grund muss natürlich wieder das böse Atomprogramm herhalten. Doch ist man sich überhaupt bewusst, was das für Konsequenzen hätte? Der Iran ist kein armes Afghanistan, sondern ein sehr wehrhaftes Land mit einer riesen Armee - wird es wie auch immer attackiert, ist mit verständlicher Vergeltung zu rechnen; ein dritter Weltkrieg wäre hier nicht unwahrscheinlich, sollte man den Iran irrwitzigerweise militärisch angreifen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Gaddafi ist tot

In letzter Zeit stirbt irgendwie eine Berühmtheit nach der anderen - in diesem Fall hats aber den "richtigen" erwischt. Bislang sind sich die Nachrichtenportale uneins, wie genau die Tötung ablief. Von "im Kampf gefallen" über "im Konvoi zerbombt" bis hin zu "in einer Betonröhre exekutiert" ranken sich die Gerüchte. Im Gegensatz zur Bin Laden Tötung gibt es wegen der veröffentlichten Bilder kaum Zweifel am Hergang:
Was nun in Libyen passiert, welches politische (parlamentarische Demokratie?) und rechtliche (Scharia?) System nun installiert wird, belibt abzuwarten. Auf jeden Fall wird die NATO ihren Teil vom Kuchen abhaben wollen.

PS: mal schauen ob die Tagesschau die "grausigen" Bilder heute in den 20 Uhr Nachrichten zeigt

Samstag, 15. Oktober 2011

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Syrien droht Israel mit Raketenangriff

Wie die russische Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI unter Berufung auf die iranisch halbamtliche Nachrichtenagentur "Fars" mitteilt, droht Syriens Machthaber Assad bei einem etwaigen NATO-Angriff auf sein Land mit Vergeltungsschlägen von hunderten Raketen Richtung Israel. Assad wörtlich:
„Wenn gegen Damaskus irgendein wahnsinniger Schritt unternommen wird, werde ich maximal sechs Stunden brauchen, um hunderte Raketen und Geschosse zu den Golan-Höhen zu bringen und sie gegen Tel Aviv abzufeuern“
Bei dem Treffen mit dem türkischen Außenminister habe Assad auch von einem Gegenschlag des Iran gesprochen: Dieser werde bei einem Nato-Überfall auf Syrien amerikanische Kriegsschiffe im Persischen Golf angreifen. Außerdem werde Assad die libanesische schiitische Hisbollah-Bewegung aufrufen, Israel unter massiven Raketenbeschuss zu nehmen.

All das wird innerhalb von drei Stunden geschehen. In den darauf folgenden drei Stunden wird der Iran US-Kriegsschiffe im Persischen Golf attackieren. Die amerikanischen und europäischen Interessen werden gleichzeitig gefährdet“, zitiert die Agentur den syrischen Präsidenten.

WTF Dritter Weltkrieg Olé oder was?! Hoffentlich reißen sich die Beteiligten zusammen - ein Angriff auf Israel würde das eingeigelte Land zu massiven Gegenschlägen, evtl. sogar zu Bodentruppeneinsätzen in die "Grenzregion" verleiten und die halbe Welt in den Abgrund zerren. Lasst uns dagegen beten.

UPDATE 18:00 Uhr
Russland und China haben heute im Weltsicherheitsrat ihr Veto gegen eine "umfassende Syrien-Resolution" eingelegt. Spannend wie sich das jetzt entwickeln wird...

UPDATE: Putins Rede vom Oktober 2014 zeigt, dass ISIS ein westliches Konstrukt zu sein scheint um nicht selbst Truppen nach Syrien und in die Region allgemein entsenden zu müssen.

Donnerstag, 1. September 2011

Höhere Entschädigung für verletzte Bundeswehrsoldaten

Ist das zum Kotzen oder was?! Krieg und Soldatentum sind bekanntermaßen kein Kindergeburtstag, der Tod die logische Konsequenz soldatischen Handelns. "Berufsrisiko" könnte man auch sagen. Darf jetzt jeder Beamte Entschädigungszahlungen verlangen, nur weil ihm beim Schreiben ein Fingernagel abgebrochen ist?!

Imho: die Bundeswehr mutiert ja sowieso immer mehr zur Angriffsarmee und durch solche Maßnahmen macht man den Krieg jungen Männern einfach attraktiver.

ÄTZEND!

NATO-Soldaten in Libyen

Wenig überraschend meldet Spiegel Online neulich und nun auch der Rest:
Rund 30 Elitesoldaten der britischen SAS beteiligen sich laut Londoner Zeitungen an der Jagd auf Gaddafi.
Klugerweise geben sie sich nicht als solche zu erkennen, sondern
tragen arabische Kleidung und die gleichen Waffen wie die Rebellen
Damit verstoßen sie nicht nur gegen völkerrechtliche Bestimmungen und der Libyen-Resolution, sondern bestätigen die Vorhersage des unbedingten Eingriffs westlicher Bodentruppen zwecks Sicherung der Rohstoffquellen. Nun wollte man sogar offiziell westlichgesinnte Soldaten Blauhelme in die Region entsenden, was die Rebellen klugerweise konsequent zurückwiesen. Ich würde so lachen, wenn sie der NATO letztlich keine Kontrolle und Zugriff auf ihre Ressourcen gewähren. Am besten mit dem Argument „Wie, ihr wollt hier Öl abpumpen? Wir dachten ihr bombt aus Nächstenliebe humanitären Gründen…“ 

Letztlich weiß sich „der Westen“ aber zu helfen und wird seine Interessen früher oder später durchgesetzt bekommen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Mit Kanonen auf Spatzen schießen

Was gibt es für ein "besseres" Symbolbild als das Folgende für dieses alte Sprichwort?




Da fragt man sich doch, ob die noch alle Patronen am Gurt haben -.-

Direct links:
http://www.liveleak.com/view?i=bd4_1307885989
http://www.liveleak.com/view?i=eca_1308046027

Montag, 13. Juni 2011

Diese Wixer!

Achtung, beim Anblick des verlinkten Videos bin ich in Tränen ausgebrochen. Es zeigt, wie Gadaffis Schergen einen Verwundeten zum Abtransport wie Vieh behandeln:
http://www.liveleak.com/view?i=07b_1307825079
(auf der Seite sind auch gefilmte Kampfhandlungen etc. zu finden)

Ich bewundere den Mut und die Tapferkeit der libyschen Revolutionäre!

Samstag, 11. Juni 2011

Syrien

Nachdem es um Syrien etwas still geworden ist um dafür im Jemen umso lauter Menschenrechte einzuklagen, befindet sich die Mainstreampresse wieder auf Kriegskurs Richtung Syrien:





Wie so oft ist "BILD" auch diesmal Vorreiter der manipulativen Propaganda um "ordentlich Stimmung" zumachen für einen Kriegseinsatz in Syrien:


Und die Realpoltik? Tüfftelt derweil an einer "Resolution" gegen Syrien:

Das geschriebene Wort ist immer der Anfang vom Krieg - wetten die NATO fliegt noch diesen Sommer Luftangriffe auf Assad und co? Und wenn wir schon mal dabei sind: nach einem Gaddafi-Sturz steht einem deutschen Kriegs Sicherheitseinsatz in Lybien plötzlich nichts mehr im Wege -.-  

PS: niemand hier nimmt Syrien und die tatsächlich menschenverachtenden Ereignisse in Schutz - es geht um die Propaganda der Presse und Politik, die uns Krieg als Einsatz von Nächstenliebe verkaufen.

UPDATE Herbst
Ok, die NATO hatte in Lybien genug um die Ohren - die letzten Widerstandsnester Gaddafis sind immer noch nicht ausgeräuchert. Dennoch wird Syrien dran glauben müssen, wobei hier kaum Öl zu holen ist, dafür aber geostrategische Interessen durchgesetzt werden.

Sonntag, 24. April 2011

Holy Shit - Apokalypse noch dieses Jahr?!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll! Verzeiht mir etwaige Fehler - sie sind der Aufregung geschuldet.

Worum geht es?
Der weltweit renommierte Trend- und Zukunftsforscher Gerald Celente sagt im Trendjournal noch für dieses Jahr (2011) den Totalzusammenbruch des globalpolitischen Systems voraus, wobei die EU-Länder am meisten leiden werden. Die NATO-geführten Kriege in Libyen (und bald in Syrien) seien bloße Ablenkung der Masse, das Gesülz "vom Aufschwung" nichts als Propaganda für den unmündigen Normalbürger. Besonders hart wird es die blinden Systemlemminge treffen, die auf solche Mitteilungen wie hier nur ein müdes Lächeln parat haben - laut Celente sind das die ersten, die mental zusammenbrechen und der "natürlichen Auslese" erliegen.

Gerald wer?
Berühmt ist er für seine richtigen Vorhersagen von Weltereignissen geworden, wie den Crash der Börse 1987, den Zusammenbruch der Sowjetunion 1990, die Asienkrise 1997, den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft 1998, das Platzen der Internetblase 2000 und die Rezession 2001. Weiter hat er richtig vorhergesehen, den Anfang des Goldrausches 2002, den Abstieg des Immobilienmarktes 2005, die Rezession 2007 und die Panik von 2008.
Der Typ hat also nicht nur die gegenwärtige "Finanzkrise" vorausgesagt, die ja für die neoliberalen Systemnutten so überraschend daherkam, sondern auch den Zusammenbruch der UdSSR für 1990 und so weiter und so fort. Einzig die englische Wikipedia hat überraschenderweisse einen Eintrag zu ihm. Er setzt also seine über Jahrzehnte erworbene Reputation mit dieser Vorhersage massiv aufs Spiel, daher ist dem Ganzen auch entsprechend zu begegnen!

Was passiert?
Die Unruhen von Asien über die islamische Welt bis nach Lateinamerika, die »Demokratie-Demonstrationen« in Nordafrika und arabischen Staaten - sie alle sind angeblich die direkten Vorboten einer Bewegung, die an unseren Grenzen nicht halt machen wird. Er ist überzeugt davon, dass sich diese perspektivlose Jugend der Welt in sehr kurzer Zeit weltweit vereinigen und gegen jene losschlagen wird, denen es (noch) gut geht.
[...]
Washington werde den Libyen-Krieg dazu missbrauchen, um den chinesischen Einfluss in Afrika zurückzudrängen und einen weiteren Krieg in oder um Syrien provozieren, um den russischen Einfluss in Nahost einzudämmen. Alle diese Kriege seien längst fest geplant. Parallel dazu würden die Lebensmittelströme in der globalisierten Welt unterbrochen. Neben der schweren Lebensmittelkrise werde es eine Rückkehr von Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus geben, wie man es sich heute wohl kaum vorstellen können - und zwar durch alle Bevölkerungsschichten hindurch, weil jedem auf einen Schlag die Rettung der eigenen Familie am wichtigsten sei.
Innerhalb Europas werden EU-interne Kriege geführt. Bürgerkrieg, Aufstände, Plünderungen, anarchische - ja wahrlich apokalyptische - Zustände wären an der Tagesordnung. Und das alles vor der eigenen Haustür, noch dieses Jahr, zweitausendelf!
Und Celente prognostiziert zum ersten mal, dass es sich um »totale Kriege« handeln werde, bei denen alle verfügbaren Waffen skrupellos von jedem eingesetzt würden.
[...]
Celente ist davon überzeugt, dass es hinter dieser Entwicklung eine Hand gibt, die das alles steuert. Keine höhere religiöse Macht, sondern eine Finanzoligarchie, die auf Krieg spekuliert und alles dafür tut, damit diese Entwicklung so und nicht anders kommt. Denn für das alles zahlen am Ende, so Celente, nur die einfachen Bürger.

Was also tun?
Celente mahnt alle Bürger der wohlhabenden Welt, sich jetzt auf den nahenden Krieg vorzubereiten. Und zwar mit Waffen und Lebensmittelvorräten. Er empfiehlt jetzt: »Gold, Waffen und die Ausarbeitung von Fluchtplänen«.
So deutlich hat er sich selten ausgedrückt und aus dem Fenster gewagt schon gar nicht - Lachen ist denkbar deplatziert. Mein Cousin ist studierter Wirtschaftsinformatiker und hat sich schon seit Jahren mit Gold und Edelmetallen eben deswegen eingedeckt. Der Crash ist sowieso unausweichlich, SORGT VOR, SCHÜTZT EURE NÄCHSTEN!

Imho (in my humble opinion)
Unabhängig von ihm sage ich "den Crash" ja schon seit Jahren voraus, man fühlt es einfach. Zudem ist er allein mathematisch bedingt (!) unausweichlich - Stichwort Zinssystem. Dementsprechend habe ich erst letzte Woche einen "Kriseneinkauf" getätigt (Konserven, Armbrust, Survivalequipment, ...), den ich auch demnächst hier als Foto hochladen werde. Persönlich glaube ich übrigens nicht an den "2011er-Crash", wohl aber "kommt er" spätestens im Laufe dieses Jahrzehnts noch auf uns zu!

"Wir jungen Leute" haben materiell kaum etwas zu verlieren - unsere Eltern und Großeltern aber sind es, die erheblich leiden werden. Alle Spareinlagen sind über Nacht wertlos, Banknoten sind nichts als buntes Papier, Lebensversicherungen und finanzielle Rücklagen - alles weg.

Diese Umwälzung wird langsam aber sicher das Ende des Kapitalismus einleiten. Dennoch wird man alles daran setzen, ihn auch in der "Nachzeit" weiterhin etablieren zu können (Polizeistaat?). Das Wort "Apokalypse" ist in diesem Zusammenhang nicht biblisch zu verstehen - die Welt wird nicht untergehen, es geht selbst nach dieser "Unzeit" weiter. Der "Organismus Planet Erde" ist viel zu kostbar, als dass er durch das "Bakterium Mensch" zerstört wird - zur Not schickt "Gott" eben ein "Antibiotikum" vorbei.

Ich möchte niemandem Angst bereiten oder mich sonderlich aufspielen - bitte nehmt das einfach nur zur Kenntnis und handelt nach eurem Herzen. Nutzt diese Chance, bevor es zu spät ist!

PS: der Hater ist mal wieder unterwegs :D

Quelle ist übrigens der vom Kopp-Verlag partiell ins Deutsche übersetzte Artikel Celentes 
(Vorsicht, der Kopp-Verlag gibt oft rassistischen Nonsens von sich und der Autor Udo Ulfkotte ist mindestens als "ausländerkritisch" zu bezeichen - doch das tangiert ja nicht die Kompetenz Celentes)

Sonntag, 3. April 2011

Apokalyptisches Horrorszenario aus 2007

Gerade durch Zufall auf dem PC entdeckt: (m)ein am 16.12.2007 zuletzt bearbeitetes Word-Dokument mit Gedankenspielen über die Zukunftsgestaltung:
Die Welt einmal (Dezember 2007)

Es folgen selbstverfasste Thesen über die Welt einmal. Einmal wird hiermit als langfristige Zeitspanne von nun (2007) bis zur stabilen Phase des goldenen Zeitalters definiert. Dieser Begriff „G.Z.“ umfasst eine neue Epoche in der Geschichte der Menschheit, die von gegenseitiger Harmonie und der Hinwendung zum Licht gekennzeichnet ist. Der Übergang erfolgt wie bei jeder Entwicklung phasenweise und kann nicht genau datiert werden.

In den nächsten Jahren bis spätestens 2012 ist eine weltweite und tiefgreifende Weltwirtschaftskrise zu erwarten. In Folge des autodestruktiven Systems, das heute als Kapitalismus bezeichnet wird, bricht die schon gegenwärtig stark sinkende Weltleitwährung, der „US-Dollar“, zusammen (Dezember 2007: 1,46$ / 1€, bei Euroeinführung noch andersrum). Verursacht durch ein Zusammenspiel polykausaler Ursachen („Immobilienblase“ der USA, die aggressive US-Außenpolitik, hohe Rohstoffpreise, inflationärer Dollar, das allgemein auf Pauperismus hinauslaufende System des Zinseszins, etc.) wird plötzlich ein neuer „schwarzer Freitag“ wie in den 20ern einen Börsencrash hervorrufen, wodurch inflationäre Wechselkurse entstehen und das Vertrauen der Massen in die Währung(en) endet.
Chaos wird ausbrechen, die Banken können dem Massenansturm nicht standhalten, da unzureichende Reserven an Bargeld. Plünderungen und Existenzängste der breiten Bevölkerung führen zu Aufständen und schließlich Bürgerkriegen. Potenziell autarke Staaten wie China sind  von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise weniger betroffen und werden vom chaotischen Europa um Hilfe gebeten. Die ausländischen Truppen stabilisieren die Lage relativ schnell, bringen aber auch autokratische Verhältnisse mit sich,  die von der Bevölkerung wider erwartend sehnsuchtsvoll begrüßt werden. Private und öffentliche Sicherheit wird auf Kosten von Freiheit und Grundrechten wiederhergestellt. Es ist zu erwarten, dass diese Entwicklung in einen Komplex von Überwachungs- und Polizeistaaten führt.
Das Gesetz der Vorratsdatenspeicherung (tritt zum 1.1.08 in Kraft) ist gegenwärtig ein erster großer Schritt dorthin. Grundvorrausetzung  für einen totalitär überwachten Staat wird moderne Elektronik sein (schon jetzt sind Fingerabdrücke und andere biometrische Daten auf dem Pass erforderlich). Es ist gut vorstellbar, dass jeder Mensch einen „Identify-Microchip“ an einer schwer zugänglichen Stelle im Körper eingepflanzt bekommt, welches die Masse aufgrund von globaler Propaganda, in der einseitig die revolutionären Vorteile präsentiert werden, auch völlig widerstandslos hinnimmt. Die Vor- als auch Nachteile liegen hier klar auf der Hand. Bargeld ist überflüssig, weltweit kann „per Chip“ bezahlt werden – jeder Cent den man ausgibt, wird behördlich nachvollziehbar registriert. Das bedeutet nahezu das Ende von sämtlicher Kriminalität. Drogen-, Waffen- und Menschenhandel erliegen. Gesetzverstöße sind leicht zu ahnden – ist doch jederzeit nachvollziehbar wer wann wo war (GPS). Auch kann niemand mehr „verloren gehen“, weder das eigene Kind, noch Straftäter oder durchgebrannte Paare.
Solch ein Chip erleichtert das Leben wirklich ungemein und ist an sich eine großartige Erfindung – würde niemand Missbrauch betreiben. Genau das aber ist Sinn und Zweck des Chips, er dient der totalen Kontrolle der Massen da bei jeder Registrierung  (sei es eine Mail oder nur der Einkauf) die eigene, unverwechselbare identy-nr verlangt wird. „Anonymität“ ist ein Fremdwort aus dem 20sten Jahrhundert.
Wenngleich der esoterische Hauch ebenso wie die außenpolitisch noch nicht eingetretenen Umstände störend wirkt, so ist die Tendenz bisher ausnahmslos bestätigt worden. STRIKE

Bald crasht es, schon sehr bald. Deckt euch mit Alltagsgebrauchsmitteln und Survivalzeux ein - wer zuletzt lacht...